
Choban-Salat ist ein einfacher Salat aus Tomaten, Gurke, Zwiebel und Kräutern mit Öl angemacht. Der alltägliche „Hirtensalat“ in Aserbaidschan und der Region.
Was ist Choban-Salat?
Choban-Salat (Çoban Salatı „Hirtensalat“) ist ein Schnittsalat aus frischen Tomaten, Gurke und Zwiebel mit Kräutern (Dill, Koriander oder Petersilie) und einfachem Öl-Dressing. Manchmal Zitrone oder Essig. Leicht und frisch, als Beilage zu Kebabs, Plov oder jedem Hauptgericht. In fast jedem Restaurant und Haus in Aserbaidschan zu finden.
Wie isst man Choban-Salat?
Mit der Gabel als Beilage pur oder mit einem Bissen Fleisch oder Brot. Er soll den Gaumen erfrischen und Frische ins Essen bringen. Manche geben am Tisch etwas mehr Öl oder Zitrone dazu. Kein Hauptgericht, sondern Begleitung.
Welche Zutaten hat Choban-Salat?
Kernzutaten sind Tomaten, Gurke und Zwiebel alles in ähnlich kleine Stücke geschnitten. Frische Kräuter (Dill, Koriander oder Petersilie) kommen dazu. Dressing: Pflanzen- oder Olivenöl, Salz, Pfeffer, manchmal Zitronensaft oder Essig. Keine Milchprodukte, kein Fleisch. Einfach und schnell.
Das Geheimnis der Zire-Tomaten
Ein echter Choban-Salat lebt von der Qualität der Zutaten es gibt kein schweres Dressing zum Verstecken. In Aserbaidschan ist der Standard die „Zire“-Tomate von der mineralreichen Halbinsel Abşeron: groß, rötlich-rosa, sehr süß. Einheimische fragen oft, ob das Restaurant Zire-Tomaten verwendet, bevor sie den Salat bestellen.
Das „Salatsaft“-Ritual
Beim traditionellen Choban-Salat wird das Gemüse sehr fein gewürfelt, fast wie eine grobe Salsa. Dadurch zieht das Salz den Saft aus Tomaten und Gurken; mit dem Olivenöl entsteht am Schüsselboden eine aromatische Flüssigkeit. Für Aserbaidschaner ist ein Stück frisches Tandir-Brot, in diesen „Salatsaft“ getunkt, das Beste am Gericht!