
Quitten-Konfitüre wird aus Quitten (Heyva) hergestellt, die lange mit Zucker gekocht werden, bis sie tiefrot sind und der Sirup eindickt. Eine beliebte aserbaidschanische Konfitüre, oft mit sichtbaren Fruchtstücken.
Was ist Quitten-Konfitüre?
Quitten-Konfitüre (Heyva Mürəbbəsi) wird aus Quitten hergestellt harten, goldfarbenen Früchten, die roh ungenießbar sind, mit Zucker gekocht aber rosa oder rot werden. Die Frucht wird geschält, entkernt und lange in Zuckersirup gekocht, bis sie weich ist und der Sirup dick. Die Konfitüre ist oft tiefrot, stückig oder glatter. Eine traditionelle Konfitüre in Aserbaidschan, mit Tee serviert.
Wie isst man Quitten-Konfitüre?
Einen Löffel mit Tee essen oder auf Brot streichen. Auch gut mit Weißkäse. Der Geschmack ist süß mit leichter Säure und typischem Quittenaroma. Die Textur kann weiche Stücke oder dickes Püree sein.
Woher kommt die rote Farbe?
Roh ist die Quitte blassgelb; beim langen Kochen mit Zucker werden Frucht und Sirup rosa, dann tiefrot. Das ist eine natürliche Reaktion (ähnlich dem Bräunen von Äpfeln). Keine Zusatzfarbe nötig.
Der gewellte Schnitt (Kəsmə)
In Aserbaidschan wird bei der Konfitüre auf die Form Wert gelegt. Die harte Quitte wird nicht einfach in beliebige Stücke geschnitten, sondern mit einem Wellenschliffmesser in schöne, geriffelte Spalten geschnitten. Diese Kanten fangen den dicken roten Sirup gut auf und sehen in einer Kristallschale auf der Teetafel sehr elegant aus.
Das Geheimnis von Kerngehäuse und Kernen
Ein Meisterkoch wirft Quittenkerne nie weg. Die Kerne enthalten viel Pektin, das eindickt. Wichtiger: Das Mitkochen der Kerne löst die intensive rubinrote Farbe aus. Oft werden Kerngehäuse und Kerne in ein Tuch gebunden, in den kochenden Sirup gelegt und vor dem Abfüllen entfernt.