
Feseli ist ein Schichtdessert aus dünnem Teig oder crepeartigen Lagen mit Walnuss-Zucker-Füllung wie ein nussiger, süßer Schichttorten-Dessert. Eine traditionelle aserbaidschanische Süßigkeit, oft zum Tee.
Was ist Feseli?
Feseli ist ein traditionelles aserbaidschanisches Dessert aus dünnen Lagen (wie Crêpes) mit Schichten aus gemahlenen Walnüssen, Zucker und teils Butter und Kardamom. Das Ergebnis ist ein nussiges, süßes tortenartiges Dessert, in Quadrate oder Rauten geschnitten und mit Tee serviert. Hausgemacht und weniger aufwendig als Pakhlava, aber genauso beliebt.
Wie isst man Feseli?
Feseli wird bei Zimmertemperatur in Portionen geschnitten serviert. Ein Stück mit Tee essen süß und nussig. Als Dessert nach dem Essen oder jederzeit zum Tee. Mit der Gabel essen; weich und geschichtet.
Welche Zutaten hat der Feseli-Teig?
Die Teiglagen bestehen aus Mehl, Eiern und Milch (oder Wasser) wie dünne Crêpes oder Yufka. Sie werden nacheinander in der Pfanne gebacken und mit der Walnuss-Zucker-Füllung geschichtet. Manche Rezepte geben etwas Butter in den Teig. Die Füllung ist gemahlene Walnüsse, Zucker und oft etwas Kardamom oder Butter.
Das Pfannenbrat-Geheimnis
Anders als die großen Novruz-Süßigkeiten aus dem Ofen ist echtes aserbaidschanisches Feseli in der Pfanne gebraten. Der geschichtete, mit Butter bestrichene Teig wird traditionell auf einer heißen Eisenplatte („Saj“) oder in einer gusseisernen Pfanne gebraten. Das Braten in zerlassener Butter gibt dem Feseli eine kräftige, knusprige, fast brotartige Kruste ein schöner Kontrast zur süßen, nussigen Mitte.
Die „Zerdrücken und Rollen“-Technik
Feseli herzustellen ist Handarbeit: Der Teig wird dünn ausgerollt, reichlich mit Butter und Walnuss-Zucker-Füllung bestrichen und zu einer langen Rolle gerollt. Die Rolle wird fest zu einer Spirale (wie ein Schneckenhaus) gewickelt. Dann wird die Spirale mit dem Nudelholz oder der Hand flach gedrückt und in die Pfanne gegeben. So dringt die süße Füllung tief in jede Schicht.