
Badımcan-Salat ist ein kalter Auberginensalat mit Tomaten, Zwiebel und Kräutern, mit Öl angemacht. Die Auberginen werden meist geröstet oder gebraten, bis sie weich sind. Ein beliebter Vorspeisen- und Beilagensalat in Aserbaidschan.
Was ist Badımcan-Salat?
Badımcan-Salat (Badımcan Salatı) ist ein auberginenbasierter Salat: Auberginen werden weich gekocht (geröstet oder gebraten), dann mit gehackten Tomaten, Zwiebel, Kräutern (Dill, Koriander) und Öl vermischt. Er wird kalt oder lauwarm als Vorspeise oder Beilage serviert. Die Textur ist weich, bei Röstung leicht rauchig.
Wie isst man Badımcan-Salat?
Mit der Gabel als Beilage oder Vorspeise oder auf Brot gestrichen wie ein Dip. Oft Teil eines Aufgebots mit anderen Salaten, Käse und Brot. Manche geben am Tisch Zitrone oder etwas mehr Öl dazu. Passt zu Fleischgerichten und zum Tee.
Werden die Auberginen im Badımcan-Salat gebraten oder geröstet?
Beides üblich. Röstung (im Ofen oder über der Flamme) gibt rauchigeren Geschmack und weichere Textur; Braten in Öl ist ebenfalls traditionell und ergibt ein kräftigeres Ergebnis. Die Aubergine wird bei Bedarf geschält, gehackt oder püriert und mit den anderen Zutaten vermischt.
Die „Mangal Salati“-Variante
Standard-Badımcan-Salat kann in der Pfanne gebraten werden. Die bekannteste Version in Aserbaidschan ist „Mangal Salati“ (Grillsalat): Ganze Auberginen, Tomaten und Paprika werden direkt auf die glühende Kohle des „Mangal“ gelegt, bis die Schale verkohlt ist. Dann werden sie geschält das Fruchtfleisch hat ein intensives Raucharoma. Mangal Salati ist die typische Beilage zu jedem Kebab-Fest.
Die Schwitz-Technik
Bevor süße Auberginen gezüchtet wurden, entwickelten die Köche eine Technik, die noch heute gilt: Rohe Auberginen werden in Scheiben geschnitten, kräftig gesalzen und 30 Minuten „schwitzen“ gelassen. So tritt bittere Flüssigkeit aus und die Aubergine saugt beim Braten nicht zu viel Öl auf. So bleibt der Salat leicht und aromatisch statt schwer und fettig.